Freiwillig ins Ausland 2021: Jetzt informieren und bewerben

Du willst 2021 nach der Schule ein Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) machen? Prima, dann fang am besten gleich an, dich zu bewerben. Trotz Corona-Krise sind internationale Freiwilligendienste möglich. Unser Tipp: Plane frühzeitig. Für eine Ausreise im Sommer 2021 endet die Bewerbungsfrist bei vielen Anbietern bereits im Herbst 2020. Was du bis wann erledigen solltest - unser Überblick hilft dir.
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Oje, was muss ich alles erledigen? Und wann? Wer freiwillig ins Ausland will, sollte früh mit dem Bewerben beginnen.

Corona-Hinweis:

Die Covid-19-Pandemie wirkt sich auch auf die internationalen Freiwilligendienste aus. Trotz der Corona-Krise kannst du dich für ein Freiwilliges Internationales Jahr bewerben. Unsere Organisationen beobachten die Entwicklungen und informieren dich gerne über die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern. Wenn du dich für ein bestimmtes Land oder Projekt interessierst, nimm unverbindlich direkt Kontakt mit dem Anbieter auf. Die Mitarbeiter*innen können dir sagen, ob und wann ein Freiwilligendienst dort möglich ist.

 

Sommer/Herbst 2020

Bis jetzt weißt du nur eins: Ein freiwilliges Jahr im Ausland, das wäre nächstes Jahr nach der Schule genau das Richtige. Wenn's im Sommer 2021los gehen soll, ist im Sommer/Herbst 2020 Zeit zu recherchieren. Aber wie nur zurechtfinden in dem Dschungel an Angeboten?

Land, Projekt und Organisation:
Drei Punkte, an denen du dich orientieren kannst.

  • Land: Manche wollen unbedingt in ein bestimmtes Land - zum Beispiel nach Chile oder Großbritannien. Dann suchen sie über dieses Kriterium nach dem passenden Freiwilligendienst.
  • Projekt: Anderen ist das Land nicht so wichtig: Hauptsache, sie können mit Kindern arbeiten oder sich für ein Umweltprojekt engagieren.
  • Organisation: Für manche sind auch Ideale der Entsendeorganisation entscheidend. Für sie zählt vielleicht der christliche Hintergrund des Anbieters, oder dass Freiwillige optimal vorbereitet werden und durch die Organisation das richtige Maß an Unterstützung und Freiraum erhalten.

Stimmen alle drei Kriterien mit deinen Wünschen überein, wäre das natürlich ideal. Trotzdem hilft es dir, wenn du für dich Prioritäten setzt. Dann kannst du gezielt recherchieren, statt planlos im Internet herumzusurfen.

Für einen ersten Einstieg empfehlen wir Stellensuche von ein-jahr-freiwillig.de. Schau aber auch direkt auf den Webseiten der Anbieter. Dort findest du weiterführende  und aktuelle Informationen. Oft bieten die Organisationen auch Info-Veranstaltungen an. Ist dir irgendetwas unklar? Hast du Fragen? Scheue dich nicht, direkt Kontakt mit unseren Organisationen aufnehmen. Und du kannst auch unseren Frage-Service nutzen.  

Was am Ende zählt ist die Frage: Hast du ein gutes Gefühl bei deiner Auswahl?

Wichtig:
Informiere dich frühzeitig über die Bewerbungsfristen bei den verschiedenen Anbietern von Freiwilligendiensten im Ausland. Bei einigen ist bereits im Oktober Bewerbungsschluss für einen Freiwilligendienst, der im Sommer des darauffolgend Jahres beginnt!

 

Oktober 2020

Plane Zeit ein, um deine Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen. Bis alles beisammen ist, kann aufwendig sein. Bei fast allen Anbietern musst du einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Die Fragen können von Organisation zu Organisation variieren. Mal wird zum Beispiel schon auf dem Bogen deine Motivation abgeklopft, mal musst du extra einen Motivationsbrief schreiben in dem du erzählst, warum du dich für einen Freiwilligendienst entschieden hast.

Hinzu kommen meist ein Lebenslauf und ein Gesundheitszeugnis. Referenzbriefe von Menschen, die dich quasi der Organisation empfehlen, sind bei einigen Trägern sehr beliebt. Hier musst du genau aufpassen, wie die Anforderungen der jeweiligen Organisation sind. Manche freuen sich über Referenzen von Eltern und halten sie für besonders aussagekräftig. Andere Anbieter schließen Familienmitglieder als Referenzgeber aus. Wichtig ist die Mischung: wenn du etwa drei Referenzen abgeben musst: Wie wäre es mit einem Lehrer, der Pfarrerin und einer guten Freundin?

Nicht bei allen Organisationen musst du die Dokumente schon im Oktober zusammensuchen. Auch  wenn die Bewerbungsfrist erst im Dezember enden sollte - du solltest schon jetzt ungefähr wissen, was du machen möchtest. Denn: Manche Anbieter veranstalten schon jetzt Infotage, an denen du teilnehmen musst, wenn du sich später bewerben möchtest.

Aber keine Sorge, noch hast du dich nicht festgelegt. Am besten schickst du einfach mehrere Bewerbungen ab und überlegst dir in den nächsten Wochen bei Seminaren der Anbieter und durch Gespräche mit deren Mitarbeitern und ehemaligen Freiwilligen, was zu dir passt. Dazu raten fast alle unsere Entsendeorganisationen. Denn ob die Chemie stimmt, kann man nicht immer sofort wissen.

 

November / Dezember 2020

Bewerbungsfrist: Das kann bereits Oktober, bei den meisten Anbietern November oder Dezember sein. Frühzeitiges Informieren über die konkreten Fristen bei den jeweiligen Organisationen erspart dir den Frust, die Traumstelle vielleicht verpasst zu haben.

Dann heißt es: Warten aufs Christkind und die Rückmeldung der Freiwilligenorganisation. Mit ein bisschen Glück liegt deine Einladung zum Auswahlseminar bereits unterm Tannenbaum.

 

Januar / Februar 2021

Anfang des neuen Jahres finden oftmals Auswahlseminare statt. Die gibt es bei fast allen Anbietern. Dort triffst du Mitarbeiter der Organisation, ehemalige Freiwillige, die von ihren Erfahrungen berichten, und andere Ausreisewillige. Manchmal sind sogar Projektpartner aus dem Ausland dabei, die dich kennenlernen möchten. Die Seminare haben zwei Ziele: Der Anbieter schaut, ob du zu ihm passt. Und du schaust, ob der Anbieter zu dir passt.

Ein Wochenende lang gibt es Gruppendiskussionen und Einzelgespräche, aber auch Spiele und Spaß. Falls du Angst hast, hier doch nicht als geeignet für den Dienst im Ausland rüberzukommen, denk daran, dass deine Bewerbung schon mal als positiv eingestuft wurde, sonst wärst du gar nicht erst eingeladen worden.

 

März 2021

Die Entscheidung steht. Der Vertrag wird unterzeichnet. Spätestens jetzt muss dir klar sein, für welche Stelle dein Herz schlägt. Denn wenn du Glück hast sind sogar mehrere der Organisationen, bei denen du dich beworben hast, bereit dich loszuschicken. Wahrscheinlicher ist aber, dass die perfekte Stelle und du euch schon im langen Prozess der letzten Monate gefunden habt und du froh bist, dass Sache endlich spruchreif ist.

 

April bis Juni 2021

Jetzt steht die konkrete Vorbereitung auf das Land und deine Freiwilligentätigkeit auf dem Zeitplan. Viele Organisationen helfen dir dabei, indem sie dich zu Vorbereitungsseminaren einladen. Hier werden viele organisatorische Einzelheiten geklärt. Versicherung, Visum und das Buchen eines Tickets für Flugzeug oder Fernbuss können lästig sein, sind für deine Ausreise aber unerlässlich.

Solange du und deine Organisation euch immer auf dem neusten Stand haltet, E-Mails zügig beantwortet und im Auge behaltet, wie kurz drei Monate sein können, ist das aber kein Problem. Falls du in dieser Zeit gleichzeitig im Prüfungsstress bist, kann eine frühzeitige Planung helfen, damit sich Schule und Vorbereitung auf den Dienst nicht gegenseitig in die Quere kommen. Wenn du dafür Zeit hast ist das Erlernen oder das Auffrischen von Sprachkenntnissen nie verkehrt.

Schließlich willst du dich gleich zu Beginn im Ausland verständlich machen können. Darum musst du dich allerdings meist ganz alleine kümmern. Manche Organisationen empfehlen auch, dass du (falls möglich) das Projekt schon mal für ein oder zwei Wochen besuchst. Dann weißt du genau, was auf dich zukommt und was du mitnehmen solltest. Aber nötig ist so ein Vorabbesuch nicht.

Wichtiger ist für viele Freiwillige der Sponsorenkreis. Indem du in deinem Umfeld, deiner Schule, deinem Verein, deiner Gemeinde und deiner Familie von deinem Vorhaben erzählst, findest du Spender, die für dein Vorhaben etwas Geld beisteuern. Die Unterstützer bekommen regelmäßig Berichte, wie es in dem Projekt läuft und fiebern das Freiwilligenjahr über mit. So wird bei vielen Stellen ein Großteil der Kosten getragen.

 

Juli 2021

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... Ja, was den eigentlich? Bloß nicht überladen mit unnützem Kram, frei nach dem Motto: Shampoo kann ich mir auch in Brasilien kaufen? Oder lieber an alle Eventualitäten denken? Wie kalt wird es eigentlich nachts in Bosnien? Außerdem will man sich während einem ganzen Jahr weit weg von Familie und Freunden in seinem neuen zu Hause wohl fühlen.

Wenn dir diese Entscheidungen schwer fallen kann es sinnvoll sein, deine persönliche Packliste anzufertigen oder einmal zur Probe zu packen. Zumindest, wenn du fliegst und ein Kilo-Limit beachten musst. Ansonsten kannst du dir bei deiner Organisation und ehemaligen Freiwilligen Tipps holen. Und keine Sorge: Für ein paar Fotos und ein kleines Erinner-dich-an-mich-Geschenk vom besten Freund ist immer noch Platz.

 

August/September 2021

Nur noch 14 Tage bis zum Abflug. Im Ausreiseseminar kannst du dich kurz bevor es los geht nochmal mit deinem Träger kurzschließen. Zumindest einige Organisationen bieten diese letzte Zusammenkunft vor der Abreise an. Jetzt kannst du letzte Fragen klären und mit den anderen Freiwilligen stündlich zwischen Vorfreude und Lampenfieber hin und her wechseln. Bevor es dann heißt: Endlich, es geht los! Züge, Busse und Flugzeuge sind startklar, um dich in das vielleicht spannenste Jahr Deines Lebens zu bringen. Aber du bist ja gut vorbereitet.

 

Last-Minute Angebote

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