Ein Bundesfreiwilligendienst ist nur in Deutschland möglich. Die meisten unserer Anbieter bieten mit weltwärts, dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) oder dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) Förderprogramme an, die nur für junge Erwachsene unter 30 Jahren sind. In der Regel sind die Auslandsaufenthalte auf ein Jahr ausgerichtet.
Aber auch für Interessierte über 30 haben einige unserer Organisationen etwas im Angebot:
Unser Anbieter ICJA vermittelt Einsatzstellen für Interessierte über 30 Jahren. Beginn ist in der Regel Januar/ Februar oder August/September. Man kann sich für drei, sechs oder zwölf Monate engagieren.
Für Ältere vermittelt auch EIRENE - Internationaler Christlicher Friedensdienst Freiwilligendienst im Ausland. Der "Friedensdienst für Ältere" dauert mindestens sechs Monate.
Fragen und Antworten
Fragen und Antworten
Das freiwillige Jahr beginnt in der Regel jedes Jahr im August/ September - also mit Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahrs. Mehr und mehr Anbieter ermöglichen aber auch unter dem Jahr einen flexiblen Beginn.
Über unsere Stellensuche findest du zahlreiche Einsatzstellen. In den Stellenprofilen findest du einen Vermerk, ab wann die Einsatzstellen jeweils VERFÜGBAR sind. Es lohnt sich auch, einfach mal direkt bei unseren Organisationen per Mail oder Telefon nachzufragen, ob ein kurzfristiger Beginn möglich ist. Es kann immer mal vorkommen, dass jemand seinen Freiwilligendienst vorzeitig beenden muss oder noch etwas frei ist.
In unseren Stellenprofilen findest du auch stets einen Hinweis, ob bei der Einsatzstelle eine Unterkunft gestellt werden kann. Freiwillige bekommen jeden Monat ein Taschengeld von zirka 300 Euro. Die Höhe kann aber bei den verschiedenen Anbietern unterschiedlich sein. So wirst du zum Beispiel bei manchen Trägern verpflegt, andere zahlen einen Zuschuss für die Verpflegung aus.
Willst du mehr über das FSJ wissen? Auf ein-jahr-freiwillig.de findest du alle wichtigen Informationen über das Freiwillige Soziale Jahr, den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).
Wenn du dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beendest, muss dein Vater wieder vollen Unterhalt bezahlen. Denn du wirst ja nach dem FSJ voraussichtlich nicht in der Lage sein, dich selber zu versorgen. Beim Unterhalt sind Eltern verpflichtet, ihren Kindern eine schulische und berufliche Ausbildung zu ermöglichen, damit die Kinder auf eigenen Füßen stehen können.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass für Jugendliche unter 18 Jahren eine 5-Tage-Woche gilt - siehe Paragraph 15. Danach muss es mindestens einen freien Tag geben. Es ist also nicht erlaubt, dass du als 16-Jähriger elf Tage am Stück eingesetzt wirst.
Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetzt - im Beamtendeutsch als JArbSchG abgekürzt - darf die tägliche Arbeitszeit 8 Stunden nicht überschreiten. Pro Woche sind 40 Stunden die Höchstgrenze. Das kannst du unter Paragraph 8 nachlesen.
Bei Konflikten kann der Träger helfen
Mach deinen Vorgesetzten bewusst, dass du erst 16 Jahre jung bist. Und dass sie nach Paragraph 58 eine Ordnungswidrigkeit begehen, wenn gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz verstoßen wird. Empfindliche Geldbußen können die Folge sein.
Solltest du in deiner Einsatzstelle deswegen Probleme bekommen, kannst du dich an deine Ansprechpersonen beim Träger wenden. Oder du sprichst die Pädagogen auf das Problem an, die du bei deinen Seminaren kennengelernt hast. Sie können helfen, den Konflikt beizulegen.
Nach deinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bist du wieder über deine Familie versichert. Falls du gleich im Anschluss an das FSJ eine Ausbildung beginnst oder eine Arbeit aufnimmst, laufen die Versicherungen über den Arbeitgeber.
Das gibt's durchaus. Doch Einsatzstellen, bei denen man sich sowohl in Deutschland als auch im Ausland engagieren kann, sind sehr selten. Unser Anbieter "netzwerk-m" ist eine der wenigen Organisationen, die einen Freiwilligendienst mit Aufenthalten im In- und Ausland vermittelt. Es gibt noch ein paar wenige Träger, die diese Möglichkeit aber nur auf Nachfrage anbieten. Wenn du Interesse an so einem internationalen Freiwilligendienst hast, kannst du dich an die Servicestelle der "Konferenz evangelischer Freiwilligendienste" (KeF) wenden: info@kef-online.org.
Aber wie gesagt, solche kombinierten Freiwilligendiensten sind eher Exoten. In der Regel entscheidet man sich für das eine oder andere. Falls du in Deutschland einen Freiwilligendienst mit internationalem Bezug machen willst, könnte ein FSJ oder BFD mit geflüchteten Menschen für dich interessant sein. Nähere Infos findest du hier: http://www.ein-jahr-freiwillig.de/einsatzfelder/fluechtlinge
Die Freiwilligendienste im Ausland beginnen in der Regel immer im Sommer. Und die Bewerbungsfristen sind oftmals ziemlich früh. Wenn du für Sommer 2018 etwas suchst. musst du dich schon jetzt (!) bewerben.
Da du dich für Wirtschaft interessierst, könnte ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst interessant sein. Solche Einsätze werden über das "weltwärts"-Programm gefördert. Zum Beispiel vermittelt unser Anbieter "Brot für die Welt" in diesem Bereich sehr interessante Einsatzstellen. Die Bewerbungsfrist läuft allerdings schon am 15. Oktober ab. Du hättest also noch ein paar Tage um dich online zu bewerben.
Mehr über "Brot für die Welt" und einen Überblick der Einsatzstellen findest du in unserer Stellenbörse.
Zur Online-Bewerbung von "Brot für die Welt" geht's hier lang: www.brot-fuer-die-welt.de/freiwillige
In der Regel müssen Freiwillige diese Kosten nicht selber tragen. In den meisten Fällen wird das von der Einsatzstelle übernommen, da diese Unterweisung der Freiwilligen ja auch für deren Engagement in der Einsatzstellen notwendig ist. Manchmal übernimmt aber auch die Träger-Organisation, zu der die Einsatzstelle gehört, die Kosten. Das hängt davon ab, welche internen Absprachen es zwischen Einsatzstelle und dem Dachverband gibt. Auf jeden Fall, sollten diese Kosten nicht zu Lasten der Freiwilligen gehen und von der Einsatzstelle oder dem Träger gegebenenfalls erstattet werden.
Die Freiwilligendienste beginnen in Deutschland in der Regel im August/September. Daher ist es schwierig, gleich im Anschluss an dein Au-pair noch Mitte November einen Freiwilligendienst zu beginnen. Wäre es dir auch möglich, im Sommer 2018 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu beginnen?
Wir haben einige Organisationen, die Einsatzstellen für internationale Freiwillige haben. Diese Anbieter können dann auch eine Unterkunft zur Verfügung stellen. Leider beginnen die Freiwilligendienst für internationale Freiwillige meist erst im Sommer 2018 - bis auf wenige Ausnahmen (Siehe unten).
Wenn das für dich in Frage kommt, solltest du dich aber schon jetzt informieren und bewerben. Die wichtigsten Informationen für Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland habe wir auf in dem Artikel "5 Tipps für Interessierte aus dem Ausland" zusammengefasst.
Unter Punkt 2 findest Du Links zu unseren Organisationen, die Einsatzstellen für internationale Freiwillige haben. Wenn du Interesse hast, kannst du dich direkt bei den Anbietern bewerben.
Ob du dich in Deutschland für einen Freiwilligendienst im Ausland bewerben kannst, hängt von von deinem Alter und dem Aufenthalts-Status ab.
Es gibt zwei Förderprogramme. Die Voraussetzungen, die du erfüllen musst, wenn du dich als Geflüchteter bewerben willst:
1. ) Weltwärts-Programm
Ist möglich im Alter von 18 bis 28 Jahren. Nicht-Deutsche mit dauerhaftem Aufenthalt und Aufenthaltsrecht in Deutschland können über das weltwärts-Programm gefördert werden und dann auch einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren.
2.) Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)
Ist möglich im Alter von 16 bis 26 Jahren. Auch junge Ausländer und Ausländerinnen können einen IJFD leisten, wenn sie:
- seit mindestens 3 Jahren in Deutschland leben
- ein entsprechendes Aufenthaltsrecht oder einen entsprechenden Aufenthaltstitel haben und
- nicht in ihr Heimatland entsendet werden
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